Die Beibehaltung der israelischen militärischen Präsenz kommt laut dem Palästinenserchef jedoch nicht in Frage.
In den Nahost-Friedensverhandlungen, die vor einem halben Jahr unter US-Vermittlung wieder aufgenommen worden waren, ist das Thema der Sicherheitsgarantien für den palästinensischen Staat in den Vordergrund gerückt.
Die Israelis weisen die Idee einer ausländischen militärischen Präsenz im Westjordanland zurück und streben die Beibehaltung der Kontrolle über seine besonders „empfindlichen“ Gebiete, darunter das Flusstal, das an Jordanien angrenzt, an.
Der palästinensische Hauptunterhändler Saeb Erekat teilte mit, dass Abbas mit US-Außenminister John Kerry – dem Hauptvermittler im palästinensisch-israelischen Dialog – die Stationierung eines ausländischen Kontingents im Westjordanland besprochen habe.
„Abbas sagte zu Kerry: nach der Bildung des palästinensischen Staates mit der Hauptstadt in Ostjerusalem sei er mit jeglicher internationalen Präsenz im Westjordanland einverstanden, seien es Nato-Kräfte, US-Militärs oder andere Militärs.